Um die Frage beantworten zu können, um was es sich bei Copy-Trading handelt, muss erst einmal definiert werden, was Trading ist. Anschließend kann man sich den Begriff Copy-Trading genauer ansehen.

 

Definition Trading

Trading bedeutet knapp definiert das Handeln am Finanzmarkt. Trader, so heißen die Personen, die das Trading durchführen, kaufen dann ein, wenn ein Kurs unten ist und verkaufen natürlich dann, wenn der Kurs wieder oben ist. Auf diese Weise entsteht ein Gewinn. Im Endeffekt funktioniert Trading wie das Geschäft im Einzelhandel: Man kauft günstig Ware ein und verkauft diese wieder teurer.

Warum Trading so beliebt ist

Beim Trading können hohe Gewinne eingefahren werden, wenn der Unterschied zwischen dem Einkaufskurs und dem Verkaufskurs sehr hoch ist. Dies verdeutlicht, dass man mit Trading viel mehr Geld verdienen kann, als mit einem Handel mit Waren. Aber Vorsicht: Ebenso schnell wie Gewinne entstehen können, können sich auch Verluste entwickeln. Dies passiert dann, wenn man den Zeitpunkt zum Verkaufen verpasst und der Kurs wieder schnell in den Keller fällt. Sobald der Verkaufskurs unter dem Einkaufskurs liegt, wird ein Verlust erzielt. Natürlich könnte der Trader nun darauf vertrauen, dass der Kurs wieder steigt und erst dann verkaufen. Das Risiko, dass der Kurs weiter in den Keller fällt, sollte hierbei nicht unbeachtet bleiben.

 

Das ist Copy-Trading

Sie möchten auch mit dem Traden beginnen, haben aber noch keine Ahnung, wie das funktioniert? Dann könnten Sie mit dem Copy-Trading beginnen. In diesem Fall kopieren Sie einen professionellen Trader. Im Detail bedeutet dies, Sie machen genau das, was der Profitrader macht. Sie verlassen sich auf seine Kompetenz und Erfahrungen und kaufen dann ein, wenn er einkauft und verkaufen zum gleichen Zeitpunkt. Des Weiteren kaufen Sie exakt die Produkte ein, die der Trader einkauft und verkaufen diese im gleichen Moment wie Ihr Trader. Sie müssen selbstverständlich nicht die gleiche Menge an- und verkaufen. Das Prinzip lautet: das gleiche Produkt und den gleichen Zeitpunkt nutzen. Viele Trader setzen mehrere Tausend Euro ein, das wird von Ihnen beim Copytrading nicht verlangt. Natürlich benötigen Sie in diesem Fall einen Trader, dem Sie Ihr vollstes Vertrauen schenken können. Die Gefahr beim Copy-Trading besteht darin, dass Sie hohe Verluste einfahren, wenn dies beim Profitrader ebenfalls geschieht. Der Berufstrader könnte dies eventuell noch abfangen, da er mit anderen Produkten seinen Gewinn einfährt, beziehungsweise vom bereits erzielten Gewinn leben kann. In Ihrem Fall könnte sich ein Verlust negativ auf Ihre Ersparnisse auswirken, beziehungsweise zum kompletten Verlust Ihres Vermögens führen.

 

Diese kurze Definition von Copy-Trading veranschaulicht, dass Sie hier besondere Vorsicht walten lassen  und sich vorab genau informieren sollten, bevor Sie damit beginnen. Weitere Faktoren sind hier entscheidend:

  • Auswahl des Brokers
  • Auswahl des Traders
  • Ihr persönliches Vermögen, dessen evtl. Verlust Sie verschmerzen können
  • die Höhe des Einsatzes

 

All diese Faktoren können über die Höhe des Gewinnes entscheiden. Wir geben Ihnen in weiteren Artikeln viele Informationen über das Copy Trading, anhand derer Sie Ihr eigenes Risiko minimieren  und sich für den besten Trader entscheiden können. Zu beachten sind Gebühren des Brokers sowie dessen Mindesteinsatzsumme.

Normalerweise entscheiden sich privat krankenversicherte für einen anderen Tarif. Unter bestimmten Voraussetzungen könnte es jedoch passieren, dass entweder der Basis- oder der Standardtarif gewählt werden darf. Wenn Sie als Rentner eine zu geringe Rente erhalten, um die bisherigen Krankenversicherungsbeiträge stemmen zu können, dann dürfen Sie sich für den Basis- oder Standardtarif entscheiden. Details über die Tarife und weitere Bedingungen erhalten Sie nachfolgend:

Details des Standardtarifs

Der Standardtarif ist der günstigste Tarif einer privaten Krankenversicherung und bietet exakt die gleichen Leistungen wie eine gesetzliche Krankenversicherung. Der Standardtarif steht nicht wie die anderen Tarife zur Auswahl offen. Er darf lediglich unter bestimmten Voraussetzungen gewählt werden. So müssen Sie seit mindestens zehn Jahren bei der gleichen Versicherungsgesellschaft privat krankenversichert sein und Sie müssen die Krankenversicherung vor 2009 abgeschlossen haben. Des Weiteren benötigen Sie ein Lebensalter von mindestens 65 Jahren oder Sie sind erst 55 Jahre alt und Ihr Einkommen liegt unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze. Für den Fall, dass Sie Frührentner sind oder eine Erwerbsminderungsrente beziehen, dann dürfen Sie ebenfalls in den Standardtarif wechseln, sofern die Höhe der Rente unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt.

 

Folgende Leistungen werden im Standardtarif angeboten: die Leistungen im Standardtarif sind in der Regel die gleichen wie bei einer GKV: Nur in einigen Bereichen fallen die Leistungen im Standardtarif sogar geringer aus als bei der gesetzlichen Krankenversicherung. Die wichtigsten Bereiche sind Psychotherapie, Reha und Kuren, Haushaltshilfe und Krankentagegeld. Als Ausgleich dafür darf der Beitrag maximal so hoch ausfallen wie er bei der GKV berechnet werden würde. Manche Versicherungen bieten den Standardtarif sogar günstiger an. Wie hoch der Beitrag bei Ihrer Versicherung wäre, können Sie über einen PKV Rechner herausfinden. Eine weitere Besonderheit liegt beim Standardtarif noch vor: Sie dürfen bis auf zwei Ausnahmen keine Zusatzversicherung abschließen. Lediglich eine Versicherung für das Krankenhaustagegeld und Auslandsreisekrankenversicherung sind erlaubt.

 

Der Basistarif

Sie sind erst seit dem 1.1.2009 in der privaten Krankenversicherung versichert? Dann käme für Sie grundsätzlich nur der Basistarif in Frage, den Standardtarif dürften Sie dann nicht wählen. Ähnlich wie beim Standardtarif erhält der Basistarif die Leistungen einer gesetzlichen Krankenversicherung plus ein paar Erweiterungen. Aus diesem Grund ist der Basistarif auch teurer als der Standardtarif. Einen weiteren Vorteil bietet der Basistarif gegenüber dem Standardtarif: es dürfen Zusatzversicherungen und Verträge mit Selbstbeteiligung abgeschlossen werden. In Frage kommt der Basistarif für alle Versicherten, denen ihr bisheriger Tarif zu teuer wird. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass keine Versicherungsgesellschaft einen Antrag auf den Basistarif verwehren darf. Allerdings werden an Verträge, die vor 2009 geschlossen wurden, die Bedingung geknüpft, dass der Versicherte mindestens 55 Jahre alt sein muss. Für nach 2009 geschlossene Verträge gibt es keinerlei Bedingungen.  Eine Gesundheitsprüfung darf beim Antrag auf den Basistarif nicht vorgenommen werden.

 

Wer mit dem Basistarif versichert ist, muss dies seinem behandelnden Arzt mitteilen, da in diesem Fall ein geringerer Satz der Gebührenordnung berechnet werden muss. Wie bei einer GKV auch, muss der Versicherte Leistungen selbst übernehmen, wenn diese nicht im Tarif enthalten sind.